Flur in der 2. Etage

Haus 1 von hinten

Blick über die Sitzgruppe auf Haus 1

Die Schule

Die Caspar-David-Friedrich-Schule wurde zu Beginn des Schuljahres 1993/94 als
4. Realschule im kinderreichsten Berliner Bezirk Hellersdorf gegründet. Seit 1994
befand sich die Schule in der Peter-Huchel-Straße 37.
Im Winter 2007 zog die Schule in die Alte Hellersdorfer Straße 7.

Diese Gebäude wurden in den Jahren 2008 bis 2010 rekonstruiert.
2010 wurde ein neuer Sportplatz angelegt der im Oktober feierlich eröffnet wurde. Auch die frisch renovierte Sporthalle konnte in diesem Jahr zur Nutzung freigegeben werden.
In diesem Jahr beginnt endlich auch die Neugestaltung des Schulhofs nach den Ideen der Jugendlichen der CDF.

Aufgrund der nahen Lage zur U-Bahn-Linie 5 ist die Schule auch für Jugendliche anderer Bezirke bequem zu erreichen. Derzeit werden ca. 406 Schülerinnen und Schüler in 15 Klassen von 28 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. Im Schuljahr 2004/2005 eröffnet die Schule ihre erste Ganztagsklasse.
Die CDF ist eine Sekundarschule mit teilgebundenen Ganztag.

Ein Hauptanliegen des Kollegiums war und ist die Profilierung der Schule mit dem Schwerpunkt einer musischen Bildung und Erziehung. Hier entstand in den letzten Jahren ein breites Angebotsspektrum innerhalb und außerhalb des eigentlichen Unterrichts. In vier Neigungsklassen pro Jahrgang (Kunst, Musik, Sprachen und Bewegung) können die Jugendlichen ihren Interessen nachgehen.

Hier ist der Link zur Webseite unserer Schule!

Im Juli 2016 wird die "Essbare Schule" ins Schulprogramm aufgenommen. Theorie und Praxis rund um die Themen gesunderhaltender Ernährung, Umweltschutz und Bildung für Nachhaltige Entwicklung werden in das Schulleben und den Unterricht integriert.

Gesunde Umwelt - Gesunde Ernährung
Vernetzung und Bildung für nachhaltige Entwicklung der Caspar-David-Friedrich-Schule
Stand Dezember 2015

Das Thema einer guten, gesunderhaltenden Ernährung für Mensch und Umwelt hat an der CDF einen ganz besonderen Stellenwert.

Die Integrierte Sekundarschule nimmt die Ideen der "Essbaren Schule" in ihr Schulprogramm auf, um die Lern- und Entwicklungsvoraussetzungen im Alltag zu verbessern und Gesundheits- und Umweltbewusstsein der Jugendlichen ganzheitlich zu fördern. Es sollen nachhaltig und selbst erzeugte Lebensmittel in der Schulversorgung verwendet werden. Hierfür wird die Schulküche ausgebaut, die Schulgärten erweitert und mit Anbietern und Erzeugern aus der Region kooperiert um regionale, frische und nachhaltige Lebensmittel zu verarbeiten.

Die SchülerInnen sind an der Erzeugung der verwendeten Lebensmittel beteiligt. Durch die Pflege, den Anbau und die Verwertung ihrer Wunschpflanzen soll der heutzutage teilweise verloren gegangene Bezug zu unserer Nahrung wiederhergestellt und ein Umweltbewusstsein über den Tellerrand hinweg entwickelt werden.

Das Lernkonzept "Duales Lernen" und andere Unterrichtsangebote wie Wahlpflichtkurse, Arbeitsgemeinschaften und "ökologische" Klassen ermöglichen es den Jugendlichen und Lehrenden durch gemeinsame praktische Tätigkeiten, die Grenzen der schulischen Bildung zu überschreiten, um Berufs- und Lebenspraxis im Unterricht zu erfahren.

In Lehre und Lernen werden so Aspekte eines verantwortungsvollen Umgangs mit Lebensmitteln für eine gesunde Ernährung in den Ganztagsbetrieb der Schule aufgenommen. Die ernährungsbezogene Verbindung schulischen Wissens und praktischen Handelns befähigt die Jugendlichen, ihr Umfeld aktiv und reflektiert zu gestalten. Bildung für nachhaltige Entwicklung wird so zum Träger integrativer Lehr- und Lernmethoden.

Umweltdetektive - den Boden erkunden

Handlungsziele und Maßnahmen der "Essbaren Schule" sind:

1. die Integration der Themen Ernährung und ökologische Landwirtschaft im Schulalltag sowie die Vernetzung der Inhalte mit dem Programm "Gute gesunde Schule" und dem europäischen Projekt "Green Surge" der TU Berlin

2. Gartenprojekte: Anlage eines produktiven Bauerngartens (240 m²) sowie zahlreicher Hochbeete auf dem Schulgelände und das Landschaftprojekt "Essbare Natur" (700 m²) auf einer angrenzenden Brachfläche.

3. Die Prüfung der Voraussetzungen für einen Küchenbau zur Verarbeitung frischer Lebensmittel vor Ort und Angeboten für das gesunde Schulessen.

4. Der Ausbau und die Pflege von Kooperationen mit regionalen und ökologischen Landwirtschafts- und Verarbeitungsbetrieben für die Zulieferung von Lebensmitteln und die Berufsorientierung der Jugendlichen. Netzwerkbildung mit ideellen und lokalen Partner zur Unterstützung der Projektidee.

5. Sowie die Finanzierung einer Projektstelle für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf zur Koordination des Modellprojektes "Essbare Schule" im Rahmen des Programms "Soziale Stadt" und darüber hinaus.

Lernumfeld Schule?

Als ein replizierbares Schulmodell für nachhaltige Entwicklung möchte die Caspar-David-Friedrich-Schule mit gutem Beispiel vorangehen und öffnet sich als "IGA vor Ort" Projekt den Besuchern der Internationalen Gartenausstellung 2017 und anderen interessierten BürgerInnen.

Weitere Informationen zur IGA und zu allen IGA vor Ort Projekten erhalten Sie unter:
IGA Berlin 2017
Wirtschaftsförderung

Über den Kristallisationspunkt Schule können ernährungsbezogene Aktivitäten der Ressorts Bildung, Kultur, Jugend, Gesundheit, Soziales, (Land-)Wirtschaft, Verbraucherschutz, Stadtentwicklung und Umwelt auf Bezirks- und Landesebene abgestimmt werden.

Die Schule vernetzt sich mit Partnern aus den Sektoren ökologische Landwirtschaft und Ernährung in Berlin und Brandenburg. Beratende und aktive Partner im Netzwerk "Essbare Schule" - Gesunde Ernährung - gesunde Umwelt sind bisher:

Förderband e.V. - Kulturinitiative Berlin
NAHhaft e.V.
GRÜNE LIGA Berlin e.V.
NAHhaft e.V.
Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
Technische Universität Berlin.
SWUP GmbH Landschaftsarchitektur, Stadtplanung und Mediation im Rahmen des EU-Projektes Green SURGE
Slow Food Berlin
Hertie School of Governance
Brandenburger sowie Berliner Landwirtschaftsbetriebe (ökologischer Gemüsebau)
Berliner Fruchthandel (Obst & Gemüse)
Berliner Unternehmen für Küchentechnik

Die Entwicklung der Modellschule orientiert sich an folgenden erfolgreichen Praxisbeispielen:"Essbare Stadt Andernach", "Bauerngärten Berlin", "Netzwerk Studienpartner Ökobetrieb" der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, Mensa der Freien Waldorfschule Berlin Mitte, "BioMetropole Nürnberg", "Projektstelle Ökologisch Essen München", "Landwirtschaftsprogramm Hannover", "London Food Strategy" sowie "Lokale Agenda 21 Berlin".

Gute gesunde Schule:

Die Caspar-David-Friedrich Schule ist seit Ende 2015 neben einer "essbaren Schule" auch eine "gute gesunde Schule". Das heißt, sie nimmt am Landesprogramm "gute gesunde Schule" der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung teil.

Nach dem ganzheitlichen Ansatz der Salutogenese, der Gesundheitsentstehung, fließen verschiedene Bereiche rund um die Gesundheit durch Workshops, Seminare, Arbeitsmaterialen, etc. in den Schulalltag aller Schulbeteiligten ein. Die gesundheitsförderlichen Maßnahmen werden in das Schulprogramm aufgenommen und sichern damit die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit in den Bereichen Unterricht, Schulkultur und Schulmanagement.

Die Themenfelder Ernährung, Stressmanagement, Bewegung und Suchtprophylaxe sind in den kommenden drei Jahren hierbei die Schwerpunktthemen. Es gibt Angebote und Programm für Schüler, Eltern, Lehrer, schulische Mitarbeitern sowie Leitungskräfte.

Weitere Informationen zum Landesprogramm "gute gesunde Schule" erhalten sie unter:
Landesprogramm für die gute gesunde Schule

Als essbare, gute und gesunde Schule geht die Caspar-David-Friedrich Schule das Thema Gesundheit ganzheitlich an. Durch das Leben und Lehren der unterschiedlichen Bereiche wird Gesundheit und Bewusstsein für die Umwelt Teil des Schulalltags. Sinnvolles für das eigene Leben lernen. Diese zwei Projekte sind schöne Beispiele dafür, dass in der Schule auch wunderbar für das Leben gelernt werden kann.

Außenansichten unserer Schule

Haus 1  Haus 1  aus 1 von hinten  Sitzgruppe hinter der Turnhalle  Tribüne vor Haus 2  Seitenansicht Haus 2  Blick über die Sitzgruppe auf Haus 1  Seiteneingang Haus 1  Stiefmütterchen vor Haus 1  Aussicht vom Hellersdorfer Berg auf den Sportplatz und das Schulgebäude  Blick auf den Schulhof in der Pause  Blick aus dem Fenster auf den neuen Sportplatz